von der Couch nach Athen

Ich kann es kaum glauben, aber ich habe meine erste virtuelle Laufchallenge erfolgreich abgeschlossen! In den vergangenen Wochen habe ich mich mal auf eine virtuelle Challenge von The Conqueror eingelassen. Genauer gesagt, die:

Marathon to Athens Virtual Challenge

Als ich das erste mal von der virtuellen Laufchallenge über Instagram gelesen habe, war ich sofort begeistert. Die Idee, die Original-Strecke zurückzulegen, schien mir wie die perfekte Möglichkeit, um mit dem Laufen anzufangen, meine Kondition zu erhöhen und um etwas Neues zu erleben. Die Herausforderung bestand darin, die 42,2 Kilometer lange Strecke zu absolvieren, die den historischen Marathon-Verlauf nach Athen abbildet. Dabei konnte ich mir die Abschnitte so aufteilen, wie es mir am besten passte um nicht die ganze Strecke in einem Rutsch laufen zu müssen (was ich sowieso nicht geschafft hätte). Die Fortschritte wurden automatisch von der Apple Watch in die Conqueror-App übertragen.

Meine ersten Kilometer waren eine echte Herausforderung. Mein Körper protestierte und die Versuchung, aufzugeben, war immens. Allerdings hilft hier der Gedanke daran, dass die Challenge im Vorfeld bezahlt wurde (ca. 29€) und man erst nach dem absolvieren der gesamten Strecke die Auszeichnung erhält. Das eigentlich tolle während der Challenge sind die digitalen Postkarten, Infos zum Lauf und Mails die man zur Motivation vom Betreiber erhält. Im Vorfeld der Herausforderung wählt man zusätzlich aus ob man lieber echte Bäume pflanzen oder Plastikflaschen aus dem Meer fischen möchte. Und dann gehts los!

Detaillansicht der Athen-Medaille.

Die Vielfalt der Landschaft und die Möglichkeit, die Geschichte der antiken Route nachzuvollziehen, machten diese Erfahrung noch fesselnder. Von malerischen Dörfern bis zu belebten Städten fühlte es sich an, als würde ich eine Zeitreise unternehmen, während meine Laufschuhe den Weg abspulten. Immer wieder recherchierte ich nach einem Lauf auf Wikipedia um mehr zu erfahren.

Und dann kam der Tag, an dem ich die virtuelle Ziellinie in Athen überquerte. Sicher nicht ganz so erschöpft wie Pheidippides, aber das Gefühl, diese 42,2 Kilometer geschafft zu haben, war unbezahlbar. Jeder Schweißtropfen, jedes stolpernde Bein und jeder durchgestandene Muskelkater waren es wert. Am Ende der Reise hinterlässt man beim Betreiber noch seine Adressdaten und erhält in kürzester Zeit die Medaille in den heimischen Briefkasten.

Die Marathon nach Athen Virtual Challenge hat nicht nur meinen Laufgeist entfacht, sondern auch meine Perspektive auf Herausforderungen verändert. Manchmal muss man sich selbst herausfordern, um zu sehen, wozu man wirklich fähig ist. Wenn ihr also jemals die Chance habt, an einer solchen virtuellen Herausforderung teilzunehmen, zögert nicht. Es mag anstrengend sein, aber der Stolz und die Erfüllung, die ihr daraus ziehen werdet, sind es allemal wert.

Bis zum nächsten virtuellen Abenteuer!


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