FIELD NOTES „Paletas“ – neun Sorten Sommer

Es gab bislang schon eindeutige Herbst-Editionen, unverwechselbare Frühlings-Ausgaben und auch schon das ein oder andere Winter-Thema. Aber eine richtige Sommer-Auflage gab es irgendwie noch nie. Bis jetzt! Das ist Sommer. Die neue Quartals-Edition „Paletas“ gehört eindeutig in eine neue Kategorie. Knallige Farben, glänzende Umschläge und neun Notizbücher, die aussehen, als hätte man sie gerade aus der Tiefkühltruhe eines kleinen mexikanischen Eisladen geholt.

Paletas sind traditionelle mexikanische Eissorten, die meist aus echten Früchten und frischen Zutaten hergestellt werden. Besonders an heißen Tagen sind sie vermutlich genau das, was man braucht – zumindest solange man schnell genug isst, bevor das Eis über die Hand läuft. Für die Sommer Edition 2026 hat FIELD NOTES diese kleinen farbigen Erfrischungen nun in eine ebenso farbenfrohe Notizbuchserie verwandelt. Und FIELD NOTES wäre natürlich nicht FIELD NOTES, wenn es einfach nur drei verschiedenfarbige Notizbücher gäbe.

„Paletas“ erscheint gleich in 3 unterschiedlichen 3er-Packs. Pack A enthält die Sorten Chicle, Sandía und Queso Crema – also Kaugummi, Wassermelone und Frischkäse. Pack B besteht aus Piña, Jamaica und Fresas con Crema: Ananas, Hibiskus und Erdbeeren mit Sahne. Im dritten Pack C warten Limón, Coco und Mango con Chamoy. Besonders Letzteres sorgt mit seinem rot-orangefarbenen Umschlag für einen ziemlich spektakulären Abschluss der Serie.

Neun Notizbücher. Neun Geschmacksrichtungen. Und vermutlich mindestens ebenso viele Diskussionen darüber, welches davon das schönste ist. Die Umschläge wurden auf stabilem WestRock-Tango-Karton gedruckt und mit einer Kombination aus glänzendem und frostig-mattem Lack versehen. Dadurch erinnern sie nicht nur farblich an gefrorenes Fruchteis, sondern sollen auch dessen glänzende und leicht vereiste Oberfläche aufgreifen. Im Innenteil befinden sich jeweils 48 cremefarbene Seiten aus Domtar-Lynx-Papier mit dem bekannten Punktraster.

Ein besonders schönes Detail steckt diesmal in der "Rückkarte" der Verpackung. Die Chicanx-Künstlerin Atlan Arceo-Witzl hat für jedes der drei Packs ein eigenes Logo gestaltet, das sich an den typischen Verpackungen mexikanischer Paletas orientiert. Dadurch wirken die Sets fast wie kleine Eispackungen – nur eben mit Papier statt gefrorener Früchte.

Hinter der Edition steckt aber nicht nur eine sommerliche Farbidee. FIELD NOTES erzählt auch die Geschichte der Paletas und ihrer Verbreitung. In den 1940er-Jahren verließen Ignacio und Luis Alcázar gemeinsam mit ihrem Cousin Agustín Andrade den kleinen Ort Tocumbo im mexikanischen Bundesstaat Michoacán. In Mexiko-Stadt eröffneten sie ein Geschäft, in dem sie die gefrorenen Fruchtwaren verkauften, die sie zuvor bereits für ihre Nachbarn hergestellt hatten. Aus dem kleinen Laden entwickelte sich ein erfolgreiches Konzept. Freunde und Verwandte aus Tocumbo eröffneten weitere Eisläden, und schon bald entstanden in ganz Mexiko Tausende dieser Geschäfte. Viele davon wurden unter dem Namen „La Michoacana“ bekannt. Mexikanische Einwanderer brachten die Tradition später auch in die Vereinigten Staaten – zunächst in den Südwesten und anschließend in Städte wie New York, Miami und natürlich Chicago.

Für FIELD NOTES führte der Weg unter anderem in den Eisladen Los Magos im Chicagoer Stadtteil Pilsen. Dort sprachen sie mit den Besitzern Norma und José über die traditionelle und handwerkliche Herstellung der Paletas. Genau diese Mischung aus Alltagskultur, Gestaltung und einer etwas unerwarteten Geschichte ist einer der Gründe, warum wir die Quartals-Edition von FIELD NOTES seit Jahren so spannend finden.

Am Ende könnte man natürlich sagen: Es sind kleine Notizbücher mit bunten Umschlägen. Aber wir wissen alle, dass es nie nur darum geht. „Paletas“ ist die 71. Edition von FIELD NOTES und auf insgesamt 36.000 Sets limitiert. Von jedem der drei Packs wurden 12.000 Exemplare produziert. Eine herrlich farbenfrohe Edition für den Sommer – und vermutlich eine der wenigen FIELD NOTES Serien, bei denen man sich beim Anschauen automatisch fragt, wie Mango mit mexikanischem Würzmittel eigentlich schmeckt.


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